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Superman Returns
Saturday, August 19, 2006 11:54 AM

Wir waren ja am Donnerstag im neuen Superman-Streifen und ich habe jetzt zwei mal drüber geschlafen und gebe mal meinen Senf dazu ab. Vorsichtshalber erwähne ich lieber mal, dass es unter Umständen sein könnte, dass einige Kritikpunkte weg fallen könnten, wenn ich alles richtig verstanden hätte (dazu später noch mehr):

Pro:

  • Brandon Routh sieht Christopher Reeve sehr ähnlich
  • Kevin Spacey als Lex Luthor
  • Gastauftritt von Marlon Brando (war zwar unnötig, aber irgendwie auch cool)
  • Ein paar nette One-Liner ("Statistically speaking, it's still the safest way to travel.")
  • Titel-Sequenz mit dem Superman Theme. Ich glaube kein anderer Filmkomponist hat soviele bekannte Themes geschrieben wie John Williams.

Contra:

  • Kate Bosworth und Brandon Routh sind in meinen Augen vom Alter her absolute Fehlbesetzungen.
    • Kate Bosworth ist viel zu Jung. Sie ist erst 23 und während des Shootings war sie erst 21/22. Mit gutem Willen kann man sie im Film für 26/27 durchgehen lassen, aber als erfolgreiche Top-Journalistin mit Kind und Kegel wirkt sie mir nicht überzeugend genug. Eine Schauspielerin Mitte/Ende 30 wäre sicherlich die bessere Wahl gewesen (z.B. Lauren Graham, Kate Beckinsale, Nicole Kidman oder Julianne Moore)
    • Auch Brandon Routh ist viel zu jung und war für mich eher Superboy als Superman. Auch hier hätte man einen anderen Schauspieler nehmen können, wobei mir jetzt spontan keiner einfällt.
  • Der Film will wohl kein kompletter Neustart der Serie sein, aber es wird auch nicht klar, auf welchen Filmen er aufbaut. Wenn man jetzt noch dazurechnet, dass ich die früheren Superman Filme irgendwann vor 10 Jahren mal geguckt habe und sich die letzten Superman-Begnungen auf Smallville beschränkt haben, war meine anfängliche Verwirrung sehr groß, insbesondere da ich die einzelnen Charaktere und ihre Geschichte nicht mehr so genau kannte.
  • Kevin Spacey spielt Lex Luthor sehr überzeugend, allerdings wäre ein anderer Feind erfrischender gewesen. Lex Luthor ist jetzt der Oberschurke von Superman, Lois & Clark: The New Adventures of Superman und spielt eine zentrale, jugendliche Rolle in Smallville. In meinen Augen ist die Figur ausgelaugt, nicht mehr spannend und zudem noch relativ unspektakulär.  Batman Begins (sicher der beste Vergleich, da beide Filmreihen schon einmal vor die Wand gefahren wurden) hat in dieser Hinsicht besser gehandelt, in dem ein für die Film-Kenner komplett unbekannter Gegner zum Auftakt gewählt wurde (die bekannten kommen dann im nächsten Teil).
  • Superman ist Superman und man zittert nicht mit. Egal was passiert, egal wie hoffnungslos die Situation ist: Superman wird sich und die Menschheit retten. Selten war ein Finale so langweilig wie dieses, da man einfach von vornherein wusste, dass alles gut wird. Das liegt meines Erachtens nicht am Film selber sondern eher an der Tatsache, dass Superman als Superheld langweilig ist und keine alltägliche Sorgen und Probleme/keine Probleme mit seiner Superkraft (Spider-Man), keine Behinderungen (Daredevil), keine Probleme mit der Gesellschaft (X-Men) hat und auch kein einfacher Mensch (Batman Begins) ist. Die einzige Schwäche ist Kryptonit und das ist mittlerweile dermaßen ausgelutscht, da er trotz seiner Schwächen immer erfolgreich ist. Die einzige persönliche Sorge die im Film sichtbar wurde, ist seine Liebe zu Lois Lane.
  • Das Ende nach dem Showdown war einfach zu lang. Das hatte schon Ausmaße wie bei Return of the King und im Gegensatz zu Lord of the Rings mussten hier nicht 25 verschiedene Handlungsstränge zu Ende gebracht werden.
  • Die Special Effects sind teilweise einfach nur grottig gewesen, da sie teilweise sehr künstlich wirkten. Wenn man die Special Effects von Superman Returns mit denen von Pirates of the Caribbean: Dead Man's Chest vergleicht, dann liegen da in meinen Augen Welten zwischen. Dies könnte aber auch an der schlechten Kopie gelegen haben, die sehr stark weichgezeichnet war (siehe unten).

Mein abschließendes Urteil zum Film: Es ist kein Film den man gesehen haben muss. Superman als Comicverfilmung ist und bleibt langweilig (so habe ich übrigens auch den ersten Superman in Erinnerung) und die Highlights kann man an einer Hand abzählen. Da der Film handwerklich solide ist und ein paar gute Szenen sowie einen umwerfenden Kevin Spacey hat: 6/10 blauen Strampelanzügen.
Es ist schade, dass Bryan Singer für diesen Film die X-Men Reihe verlassen hat, da nun sowohl X-Men: The Last Stand als auch Superman Returns filmisch gesehen eher Ausschuss waren und gerade bei X-Men: The Last Stand wäre es zu verhindern gewesen.

Am Schluss noch eine Bemerkung zu unserer Vorführung: Wir waren im Cineplex in der englischen O-Ton Vorstellung, was zugleich meine erste O-Ton Vorstellung im Kino war (wenn man jetzt davon absieht, dass ich seit vier Jahren alle Filme im O-Ton mit engl. oder dt. Untertiteln gucke). Erwartungsgemäß habe wegen meiner Schwerhörigkeit nicht alles verstanden, wenngleich ich doch ein wenig mehr als bei den letzten Kinobesuchen mit dt. Sprache verstanden habe, da das Lippenablesen im O-Ton einfacher als in der Synchronisierung ist. Die Filmkopie des Cineplex war aber mal wieder extrem unscharf/weichgezeichnet (vielen Dank Warner!). Dazu kamen dann noch Ton-Aussetzer in den Action-Szenen und gelegentlicher Wechsel auf die dt. Tonspur. Ich frage mich wirklich wofür man 4,70€ für den Kinobesuch ausgeben soll, wenn man den Film in einem Jahr für 6€ im Media Markt hinterher geschmissen bekommt (jetzt passiert bei The Island) und die Bild- und Tonqualität dann sehr viel besser sind, es Extras gibt und für mich auch noch Untertitel. Dafür das sich das Cineplex als "Paderborns THX-Filmpalast" bewirbt, fand ich das Gesamterlebnis sehr schwach.

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Mein neuer Rechner ;)
Friday, August 11, 2006 11:39 AM

Da ich mit der alten Klapperkiste von Rechner (wir reden hier von einem 2600+ Athlon, 1 GB Arbeitsspeicher und einer GeForce 4 Ti 4200) nicht mehr vernünftig arbeiten konnte, musste ein neuer Rechner her.

Daten der Ausstattung:

Eine Rechnerzusammenstellung in der heutigen Zeit stellt den modernen Menschen (also mich) vor einige Probleme:

  • Wo gibt es ein brauchbares Markengehäuse, welches ansprechend aussieht? Ich habe nämlich das Gefühl, dass 75% aller Markengehäuse die Hardcore Modder als Zielgruppe haben, bei denen es an allen Ecken und Enden blinken und leuchten muss und bei denen eine Lasershow nur eine Frage der Zeit ist. Als zweites K.O. Kriterium kam dann dazu, dass ich den Rechner in meinen - zum Schreibtisch passenden - Rollwagen stellen wollte, so dass es eine Maximalhöhe gab, bei denen dann weitere 20% aller Gehäuse ausgeschieden sind. Am Ende ist der Centurion zwar nur zweite Wahl gewesen, da ich persönlich die Chieftec Mesh-Serie vorgezogen hätte, die allerdings zu hoch war.
    Witziges Detail am Rande: Bei dem aktuellen Gehäuse habe ich etwas gepokert, da die Abmessungen sich im Shop von denen auf der Seite von Coolermaster unterschieden haben. Im Shop war das Gehäuse höher als tiefer, während es bei Coolermaster Tiefer als Höher war. Die Angaben von Coolermaster hätten gepasst, die vom Shop nicht. Nachdem ich dann per Paint Shop Pro das Seitenverhältnis des Gehäuses ausgerechnet habe, bin ich zum Schluß gekommen, dass der Shop einen Fehler im Katalog hat und hab ihn bestellt. Und er hat gepasst ;)
  • Das Netzteil von be quiet! hat das sehr sinnvolle Feature, dass die Kabel nicht in einem dicken Kabelstrang zu den einzelnen Komponenten geführt werden (wovon man dann die Hälfte irgendwo so verstauen muss, dass sie nicht den Luftstrom blockieren), sondern dass man die Kabel individuell anstecken kann. Das bedeutet, dass man nur die Kabel anschließen braucht, die man wirklich benötigt und somit sehr viel weniger Kabel im Gehäuse hat, da die nicht benötigten Kabel in der Verpackung bleiben. Der einzige Kabelstrang, der fest montiert ist, ist der Mainboard-Kabelstrang, da man diesen ja sowieso benötigt. Das war das entscheidene Kriterium für dieses Netzteil und ich würde mir wünschen, dass auch andere Hersteller dieses Prinzip übernehmen würden.
  • Das Belüftungskonzept in diesem Rechner scheint aufzugehen. Während der heißen Tage im Juli lag die Temperatur im Gehäuse immer unter 50°C (meistens bei ca. 45°C) und der CPU Temperatursensor hat meistens Werte zwischen 35°C und 40°C gemessen. Wenn man bedenkt, dass die Zimmertemperatur zwischen 27°C-29°C lag ist das keine schlechte Leistung.
    Momentane Werte: CPU 27°C und Gehäuse 39°C
  • Der neue DVD Brenner wurde fällig nachdem der alte Brenner nach 7 Monaten Dienst den Geist aufgegeben hat (war ein Weihnachtsgeschenk). Der geht auf jeden Fall in den nächsten Tagen zurück und mal gucken, wie kulant Mindfactory/NEC ist. Einziger Vorteil an der Sache: Ich habe jetzt eine schwarze Frontblende beim Brenner, so dass der Brenner nicht so stark bei der schwarzen Frontblende des Gehäuses auffällt.

Nach zwei Windows Installationen läuft der Rechner jetzt auch weitesgehend rund. Bei der ersten Windows Installation habe ich den Fehler gemacht und die nVidia IDE-Treiber und Bitdefender als Virenscanner installiert. Irgendwas in dem Zusammenspiel dieser Komponenten hat nicht so recht harmoniert und dafür gesorgt, dass ich einen Bluescreen nach dem anderen präsentiert bekam. Derzeit läuft der Rechner eigentlich sehr stabil, wenngleich ich auch schon drei Bluescreens hatte, deren Ursache ich noch nicht so richtig eingegrenzt habe. Aber dem komme ich auch noch auf die Spur.

In den letzten Tagen habe ich nun meinen alten Rechner (aka Oldie) als neuen Server für unser Haus hergerichtet. Im Endeffekt bedeutete dies: Domänencontroller aufsetzen, Exchange 2003 einrichten, Exchange 2003 Postfach vom alten auf den neuen Rechner migrieren, SQL Server 2005 aufsetzen und Daten vom alten SQL Server 2000 migrieren. Soweit ich dies sehe läuft momentan alles, wie es laufen soll und die endgültige Umstellung wird in den nächsten Stunden erfolgen.

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X-Men 3: The Last Stand
Tuesday, May 30, 2006 9:41 AM

Gestern war unser kleines Grüppchen in X-Men: The Last Stand und ich wiederhole heute, nachdem ich noch mal drüber geschlafen habe, meinen Kommentar von gestern direkt nach dem Film: Der Film ist scheiße. Das mag sich jetzt etwas heftig anhören, allerdings halte ich die beiden ersten Teile für sehr gute Comicverfilmungen und der Film hat das Hinderniss, dass ich die ersten beiden Teile am Wochenende noch einmal geguckt habe, so dass er den direkten Vergleich zu den beiden Vorgängern bestehen muss.

Meine beliebte Pro- und Contra-Liste (enthält Spoiler):

Pro:

  • Beast
  • Einführungsszene

Contra:

  • Die Charakterzüge aus den ersten beiden Teilen wurden teilweise um 180° gedreht. Beispiele hierfür sind
    • Xavier: hält eine flammende Rede für Gedankenkontrolle
    • Magneto: Den habe ich eher als Gentleman aufgefasst und er lässt sich jetzt mit ein paar Hippie-Mutanten ein
  • Die Jean Grey Story ist an den Haaren herbei gezogen und passt nicht zum Rest des Films. Hier mache ich aber zwei Einschränkungen:
    1) Es kann sein, dass ich etwas wegen meiner Hörbehinderung nicht mitbekommen habe, was wichtig für die Story war
    2) Die Story des Dark Phoenix gibt es in der Comic Reihe wirklich (aber ich glaube die ist da besser umgesetzt)
  • Der Tod von zwei Hauptcharakteren (Spoiler: Xavier und Jean Grey ) hat mich emotional absolut kalt gelassen - und weg waren sie
  • Charaktere wurden nicht mehr berücksichtigt (Kurt Wagner/Nightcrawler) bzw. zu früh aus dem Film befördert (Spoiler: Xavier und Mystique ).
  • Der Schluss der Jean Grey Story trotzt nur so vor Pathos.
  • Halle Berry hat diesmal eine tragende Rolle gehabt und Bryan Singer war schlau, dieses in den ersten beiden Filmen nicht zu tun, da sie ihre Rolle nicht besonders gut ausfüllte. Sie entsprach in etwa der Rolle von Famke Janssen in den ersten beiden Filmen, die ich wesentlich überzeugender fand.
  • Der Film leidet am Herr der Ringe-Schlussszenensyndrom. Bei der Rückkehr des Königs kann ich ja aufgrund der vielen Handlungsstränge und der Laufzeit von über 9 Stunden ja noch verstehen, dass man da Zeit für einige Schlüsse braucht, bei einem Film der nur 104 Minuten läuft (ohne Abspann dann wahrscheinlich gerade mal 95) ist es schon etwas befremdlich wenn man vier (Rouge, Xavier, Jean Grey, Angel/Golden Gate Bridge) verschiedene Schlüsse zu sehen bekommt. Dazu kommt dann noch die Szene nach dem Abspann...
  • Wenn es mal nicht so klappen wollte mit der Inszenierung, hauen wir mal mit dem Score drauf - evtl. reicht das ja, um die Leute mitfiebern zu lassen.
  • Neue Charaktere (Beast, Angel, etc.) werden lieblos eingeführt und dienen nur als Stichwortgeber für die Story.
  • Der Film ruht sich bei der Charakterentwicklung extrem auf den beiden Vorgängern aus, da er selber kaum  Charakterentwicklung bietet, gleichzeitig aber die Charaktereigenschaften der Protagonisten für die Handlungen ausnutzt. Spoiler: Rouge greift zum Verwandlungsserum, da sie durch ihre Fähigkeit keine körperliche Nähe erfahren kann und sich diese wünscht (der Film lässt dabei komplett außer acht, dass Rouge wahrscheinlich die tödlichste Waffe für Jean Grey ist, die die Mutanten haben). Mystique wiederum rächt sich an Magneto was sich richtig gut nur aus der Beziehung zwischen Magnetound Mystique erklären lässt, da in den vorherigen Filmen ja eine ziemlich starke Beziehung zwischen den beiden angedeutet wird (sie ist definitiv seine Lieblingsmutantin, wenn nicht sogar mehr).

Und zu allem Überfluss hatten wir dann noch eine sehr mäßige Kopienqualität.

Die Storyidee an sich war aber ziemlich gut und der Film müsste eigentlich heißen X Men 3: Die verpatzte Gelegenheit. Wenn Bryan Singer den Film gedreht hätte und/oder die Beteiligten mehr Zeit gehabt hätten und es das Chaos in der Produktion nicht gegeben hätte, hätte der Film mit Abstand der beste Film werden können, so ist er der schlechteste der Reihe und bekommt von mir 5/10 Punkten (zum Vergleich: X-Men: 8/10, X-Men 2: 9/10), da er trotz der ganzen Schwächen einen gewissen Unterhaltungswert hat.

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Meine Gedanken zur geplanten Verschlüsselung von "FreeTV" Sender
Monday, May 15, 2006 3:53 PM

Da RTL heute mehr oder weniger durchblicken ließ, dass die Grundverschlüsselung für DVB-S definitiv kommen wird und DVB-T gleich mitverschlüsselt werden soll, mal meine Gedanken dazu:

  • Momentan empfangen meines Wissens knapp 14 Millionen Haushalte Fernsehen über Satellit; ich glaube nicht, dass die alle umstellen
  • DVB-T wurde in Deutschland von Anfang an für FreeTV konzipiert und mir ist kein Reciver mit Common Interface bekannt
  • Es folgt also: ~5€ monatliche Gebühr pro Senderfamilie (die Zahl stand bei den ersten Gerüchten im Raum) + neue Receiver
  • Was ist mit Haushalten mit mehr als einem Fernseher?
  • Wir haben in Deutschland schon die Gebühr für die öffentlich-rechtlichen Sender
  • Die letzte große Marketingaktion von Saturn hat es ja auf den Punkt gebracht: Geiz ist in Deutschland geil

Alles in allem vermute ich daher:

  • Durch die sinkenden Zuschauerzahlen gibt es weniger Werbeeinnahmen für die verschlüsselten Privaten
  • Durch die geplanten Steuererhöhungen, steigende Energiekosten und sonstige steigende Abgaben haben die Leute immer weniger Geld in der Tasche und somit haben vor allem die finanzschwachen Haushalte nur wenig Geld zur Verfügung
  • Die finanzkräftigen Zielgruppen sind meistens gebildet und werden daher von einem großen Teil des Programms der Privaten nicht angesprochen (Gerichtsshows, Soaps, Telenovelas, ...). Diese Gruppe wird entweder auf PayTV komplett verzichten oder auf Premiere (oder andere PayTV Plattformen) umschwenken, da der Mehrpreis dann nicht wirklich so dramatisch ist
  • Wenn nicht alle Privatsender gemeinsam den Schritt machen, gibt es nach wie vor private Alternativen
    Daraus resultiert: Wenn RTL den Schritt macht und Pro7Sat.1 nicht wird die Quote von RTL ins Bodenlose stürzen und bei Pro7Sat.1 nie gekannte Höhen erklimmen
  • Das Image der verschlüsselten Privaten wird dramatisch beschädigt (bzw. ist es schon)
    Mich wundert eigentlich nur, dass die Bild noch keine "Abzocker"-Kampagne gestartet hat - auf der anderen Seite: Wer hält einige Anteile an ProSiebenSat.1 und wollte den Konzern vor kurzem noch übernehmen?

Was mich vor allem wundert: in Großbritannien waren die meisten Sender bis vor kurzem alle verschlüsselt, wurden dann aber DVB-T Einführung im Rahmen der FreeView Kampagne geöffnet, um größere Marktanteile zu bekommen. Im Prinzip ist dort die Entwicklung also komplett gegenläufig gewesen und hat sich wohl positiv bemerkbar gemacht. Dazu kommt noch, dass wir in Deutschland - im Gegensatz zu anderen Ländern - quasi keine PayTV Kultur haben, so dass die Leute häufig nicht bereit sind für "FreeTV" Geld auszugeben (wenn man jetzt mal von der Zwangsabgabe für die Öffentlich Rechtlichen absieht).
Alles in allem ist das ganze spannend und ich bin gespannt, ob und wie schnell die Verschlüsselung wieder aufgehoben wird. Nach jetzigem Stand gebe ich der ganzen Aktion maximal 6 Monate...

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Algorithmus der Woche
Saturday, May 13, 2006 12:46 PM
Gerade in der neuen c't gefunden: Algorithmus der Woche
Das Ganze ist eine Aktion zum aktuell laufenden Informatikjahr und möchte auf anschauliche Weise jede Woche einen Algorithmus näher bringen. Daher richten sich die Texte eher an Laien, was allerdings in meinen Augen durchaus gut gelingt.

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Erster UMPC ab Ende Mai bei Saturn
Wednesday, May 10, 2006 3:21 PM
heise.de berichtet, dass der erste UMPC ab Ende Mai in Deutschland erhältlich sein soll. Dabei handelt es sich um den Samsung Q1, welcher dann exklusiv bei Saturn angeboten werden soll. Das beste an der Meldung ist aber der Preis: 1199€ statt der 1099$ (nach aktuellem Kurs ~860€), die die US Version kostet. Zugegeben, dem deutschen Q1 wird wohl ein DVB-T Empfänger beigelegt, welcher in den USA nicht enhalten ist, aber die Dinger kosten ja keine 340€.
Waren anfangs gerüchteweise noch 500$ (nach aktuellem Kurs ~390€), als Richtschnur genannt worden, hat sich der Preis zwischen den ersten Gerüchten/Ankündigungen und der tatsächlichen Markteinführung gerade mal verdreifacht.
Ich bin mir sicher, dass dem Saturn bei der Markteinführung das Ding aus den Regalen gerissen wird...
 
Nur zum Vergleich: Der Tablet PC Acer TravelMate C312XMi wird bei